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COCO
MONTOYA
I want it all back
Gesamtzeit 52:11, 11 Titel, 2010, Ruf Records RUF 1153
Der Gitarrist und Sänger aus Kalifornien, bekannt geworden als Sideman in den Bands von Albert Collins und John Mayall, veröffentlichte seine letzten drei Alben bei Bernie Iglauers Alligator-Label. Im letzten Jahr ist er zum deutschen Label Ruf Records gewechselt und präsentiert jetzt dort seine Debütscheibe "I want it all back". Außerdem ist er momentan mit Ruf's Blues Caravan auf Tour in Europa unterwegs zusammen mit den beiden Sängerinnen Meena und Shakura S'Aida.
Montoyas Kumpel Keb' Mo, selbst dreimaliger Grammy-Gewinner, hat die Platte zusammen mit Jeff Paris, der die Keyboard-Parts spielt, produziert. Ziel der beiden war es dabei, das Hauptaugenmerk nicht nur auf Montoyas bekannt schmerzgetränkte Gitarrenarbeit zu legen, sondern dessen Stimme und Gesang noch besser wie bisher zur Geltung zu bringen. Auf dieser Grundlage suchten Montoya und Mo' gemeinsam nach dem Material, das dies gewährleisten sollte - im Endergebnis ergab diese Auswahl jedoch eine überwiegende Anzahl von Midtempo-Nummern, die überwiegend soft-soulig, balladesk und uniform klingen, mit (zu) viel Keyboard-Teppich unterlegt sind, zu wenig voneinander unterscheidbar scheinen und keinen besonderen Haftungswert besitzen.
Dem strategischen Kurs weniger folgend und gleich deutlich lebendiger kommen jedoch ein paar Stücke wie der überaus originelle Karibik-Blues-Mix "Hey Senorita" oder der Blueshammer "Fannie Mae" (mit den Gästen Rod und Honey Piazza an Harp bzw. Piano) daher - auch das funkige "Don't making plans" lässt einen bleibenden Eindruck auf dem klanglich gut produzierten Album, das eher Soulfans ansprechen wird - Bluesliebhaber aber leider nur am Rande bedient.
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Zu erhalten ist die CD über den gutsortierten Einzelhandel
oder über In-Akustik
(www.rufrecords.de).
Hier entlang
zur Website von Coco Montoya.. 
23.02.2010
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